Holzbau

Stallrampe – Neuaufbau

Neuaufbau der Zufahrtsrampe zu einem alten Stall. Die morschen Rundhölzer der bestehenden Rampe wurden ersetzt durch neue, selbst zugerichtete Rundholzträger auf Bitumen-Trennlage; darauf liegt ein Belag aus Lärchenbohlen. Die Rampe trägt wieder voll und fügt sich in das historische Ensemble aus Bruchsteinmauer und Strickbau ein.

Bei diesem Projekt wurde die Zufahrtsrampe zu einem alten Stall vollständig neu aufgebaut. Die alte Konstruktion lag am Ende ihrer Lebensdauer: Die Rundholzträger waren an den Auflagern durchgefault und trugen nicht mehr zuverlässig.

Zuerst wurden Neigung, Höhe und Auflagerpunkte mit einer provisorischen Schnurgerüst-Lehre eingemessen, damit die neue Rampe sauber an Stalltür und Vorplatz anschliesst. Anschliessend wurden die alten Träger ausgebaut und die Auflager auf der Bruchsteinmauer freigelegt und instand gestellt.

Die neuen Träger sind Rundhölzer, die vor Ort geschält und an den Auflagern flach zugerichtet wurden. Damit das Holz nicht direkt auf dem Stein liegt und Feuchtigkeit zieht, kam auf jeden Träger eine Bitumenbahn als Trennlage. Auf die Träger wurde ein Belag aus Lärchenbohlen geschraubt, mit gleichmässigen Fugen für den Wasserablauf und einem umlaufenden Randbrett, das die Stirnseiten fasst und die Kante schützt.

Das Ergebnis ist eine Rampe, die wieder volle Last aufnimmt und mit Rundholz und Lärche dieselbe Sprache spricht wie das bestehende Gebäude – Bruchsteinmauer, Strickbau und die alten Läden bleiben der Massstab, nach dem gebaut wurde.